«Ich spiele als Angehörige/r und als Pflegefachperson eine Rolle» 

Angehörige und Mitarbeitende in Pflegeeinrichtungen begegneten sich 

Vierter Aargauer Pflegetag überzeugte mit relevanten Fachbeiträgen und persönlichen Erfahrungsberichten zu einem sensiblen Thema

Verschiedene Partner aus dem Sozial- und Gesundheitswesen haben den vierten Aargauer Pflegetag in der Bärenmatte Suhr zum Thema „Ich spiele als Angehörige/r und Pflegefachperson eine Rolle – Angehörige und Pflegende in Pflegeeinrichtungen begegnen sich“ ausgetragen. Insgesamt waren 160 Personen anwesend, um Wissenswertens aus Politik, Forschung und angewandter Praxis zu erfahren. Ebenso berichteten Angehörige und liessen die Anwesenden an ihren persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen im Miteinander mit Pflegeeinrichtungen teilhaben.

[Suhr] 160 Personen zählten die Veranstalter am Donnerstag, 19. Oktober in der Bärenmatte Suhr. Es waren leitende Pflegefachpersonen, Pflegemitarbeitende, Angehörige, Lokalpolitiker und Gemeindevertreter:innen sowie Interessierte zugegen, um neue Erkenntnisse und Wissenswertes von Fachpersonen aus Politik, Forschung und angewandter Praxis zu erfahren. Wertschätzende, transparente Kommunikation, ein gelebtes Miteinander im (Pflege-) Alltag zwischen Angehörigen und Pflegenden sowie die Begegnung auf Augenhöhe bildeten wichtige Kernthemen und luden immer wieder zum persönlichen Austausch ein. Nebst wissenschaftlichen Erkenntnissen berichtete auch eine Angehörige im Gespräch mit Erich Weidmann, Co-Leiter eines Demenz-Wohnbereiches im Lindenfeld, von ihren Erfahrungen in der Suhrer Institution und was für einen gelingenden Heimeintritt sowie die weiterführende Zusammenarbeit zwischen den Involvierten relevant ist.

Ein Umfeld schaffen, in dem man integriert ist

Prof. Dr. Andrea Koppitz von der Fachhochschule Freiburg und Leiterin der IPOS-Dem Studie (Personenzentrierte Studie für Menschen mit Demenz) ging in ihrem Vortrag und dem anschliessenden Dialog mit einem Angehörigen darauf ein, wie wichtig es sei, dass man das fordern müsse, was man brauche, um die Lebensqualität des demenzbetroffenen Menschen, aber auch seine eigene zu verbessern. Man müsse ein liebevolles, sorgendes Umfeld schaffen, grosszügig miteinander umgehen und einander zugewandt sein.

Dr. Christina Zweifel, Fachstellenleiterin Alter & Familie des Kantons Aargau, visualisierte und erläuterte eine eindrückliche Studie, wie stark Angehörige teilweise in die Pflege eingebunden sind und wo sie Entlastung holen können.

Samuel Vögeli, Pflegefachmann MScN, nahm die Aussenperspektive im Pflegesetting ein und erörterte, ob man sich in einem Pflegeheim integriert oder als Fremdkörper wahrgenommen fühle und ferner, was es für ein gelingendes Miteinander brauche.

Was Beziehung aus Kinaesthetics-Sicht bedeutet, das schilderte Stefan Knobel, Kinaesthetics Ausbilder, in seinem interaktiven Referat.

Ein weiteres Highlight der Fachtagung stellte die Verleitung des Fokuspreises durch Alzheimer Aargau dar, welcher in diesem Jahr Angehörige auszeichnete, die sich sehr engagiert um Menschen mit Demenz kümmern.

Susi Streichenberg, Teilnehmende in einer Angehörigengruppe von Alzheimer Aargau, präsentierte ihr druckfrisches Buch, in welchem sie ihre Erlebnisse mit ihrem an Demenz erkrankten Mann in Form eines Tagebuches verfasste.

Die langjährige Wegbegleiterin der Pflegepionierin Schwester Liliane Juchli, Suzanne Kessler, rezitierte aus einem Tagebuch, um den Anwesenden noch etwas vom Geist der Pflegepionierin (19.10.1933-30.11.2020) mit auf den Weg zu geben.

Der Pflegetag wird jeweils zu Ehren von Liliane Juchli ausgetragen, um Pflegefachpersonen an die Grundwerte der modernen Pflege zu erinnern und relevante Themen zu diskutieren. Moderiert wurde die Fachtagung durch Marcel Briand.

Die Veranstalter blicken auf einen erfolgreichen Tag und werden am 17. Oktober 2024 das fünfjährige Jubiläum des Pflegetages begehen.

 «Ich spiele als Angehörige/r und als Pflegefachperson eine Rolle» 

Angehörige und Mitarbeitende in Pflegeeinrichtungen begegneten sich 

Vierter Aargauer Pflegetag überzeugte mit relevanten Fachbeiträgen und persönlichen Erfahrungsberichten zu einem sensiblen Thema

Verschiedene Partner aus dem Sozial- und Gesundheitswesen haben den vierten Aargauer Pflegetag in der Bärenmatte Suhr zum Thema „Ich spiele als Angehörige/r und Pflegefachperson eine Rolle – Angehörige und Pflegende in Pflegeeinrichtungen begegnen sich“ ausgetragen. Insgesamt waren 160 Personen anwesend, um Wissenswertens aus Politik, Forschung und angewandter Praxis zu erfahren. Ebenso berichteten Angehörige und liessen die Anwesenden an ihren persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen im Miteinander mit Pflegeeinrichtungen teilhaben.

[Suhr] 160 Personen zählten die Veranstalter am Donnerstag, 19. Oktober in der Bärenmatte Suhr.

Es waren leitende Pflegefachpersonen, Pflegemitarbeitende, Angehörige, Lokalpolitiker und Gemeindevertreter:innen sowie Interessierte zugegen, um neue Erkenntnisse und Wissenswertes von Fachpersonen aus Politik, Forschung und angewandter Praxis zu erfahren. Wertschätzende, transparente Kommunikation, ein gelebtes Miteinander im (Pflege-) Alltag zwischen Angehörigen und Pflegenden sowie die Begegnung auf Augenhöhe bildeten wichtige Kernthemen und luden immer wieder zum persönlichen Austausch ein. Nebst wissenschaftlichen Erkenntnissen berichtete auch eine Angehörige im Gespräch mit Erich Weidmann, Co-Leiter eines Demenz-Wohnbereiches im Lindenfeld, von ihren Erfahrungen in der Suhrer Institution und was für einen gelingenden Heimeintritt sowie die weiterführende Zusammenarbeit zwischen den Involvierten relevant ist.

Ein Umfeld schaffen, in dem man integriert ist

Prof. Dr. Andrea Koppitz von der Fachhochschule Freiburg und Leiterin der IPOS-Dem Studie (Personenzentrierte Studie für Menschen mit Demenz) ging in ihrem Vortrag und dem anschliessenden Dialog mit einem Angehörigen darauf ein, wie wichtig es sei, dass man das fordern müsse, was man brauche, um die Lebensqualität des demenzbetroffenen Menschen, aber auch seine eigene zu verbessern. Man müsse ein liebevolles, sorgendes Umfeld schaffen, grosszügig miteinander umgehen und einander zugewandt sein.

Dr. Christina Zweifel, Fachstellenleiterin Alter & Familie des Kantons Aargau, visualisierte und erläuterte eine eindrückliche Studie, wie stark Angehörige teilweise in die Pflege eingebunden sind und wo sie Entlastung holen können.

Samuel Vögeli, Pflegefachmann MScN, nahm die Aussenperspektive im Pflegesetting ein und erörterte, ob man sich in einem Pflegeheim integriert oder als Fremdkörper wahrgenommen fühle und ferner, was es für ein gelingendes Miteinander brauche.

Was Beziehung aus Kinaesthetics-Sicht bedeutet, das schilderte Stefan Knobel, Kinaesthetics Ausbilder, in seinem interaktiven Referat.

Ein weiteres Highlight der Fachtagung stellte die Verleitung des Fokuspreises durch Alzheimer Aargau dar, welcher in diesem Jahr Angehörige auszeichnete, die sich sehr engagiert um Menschen mit Demenz kümmern.

Susi Streichenberg, Teilnehmende in einer Angehörigengruppe von Alzheimer Aargau, präsentierte ihr druckfrisches Buch, in welchem sie ihre Erlebnisse mit ihrem an Demenz erkrankten Mann in Form eines Tagebuches verfasste.

Die langjährige Wegbegleiterin der Pflegepionierin Schwester Liliane Juchli, Suzanne Kessler, rezitierte aus einem Tagebuch, um den Anwesenden noch etwas vom Geist der Pflegepionierin (19.10.1933-30.11.2020) mit auf den Weg zu geben.

Der Pflegetag wird jeweils zu Ehren von Liliane Juchli ausgetragen, um Pflegefachpersonen an die Grundwerte der modernen Pflege zu erinnern und relevante Themen zu diskutieren. Moderiert wurde die Fachtagung durch Marcel Briand.

Die Veranstalter blicken auf einen erfolgreichen Tag und werden am 17. Oktober 2024 das fünfjährige Jubiläum des Pflegetages begehen.

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